Zwischen Ladekabel und Lenkradgefühl

Wer heute über junge Menschen und Autos spricht, landet schnell bei Klischees. Die einen behaupten, die Generation unter 25 habe mit dem Auto innerlich längst abgeschlossen. Die anderen sehen in ihr bereits die erste rein elektrische Autofahrergeneration. Beides greift zu kurz. Tatsächlich ist das Verhältnis junger Menschen zum Automobil in Deutschland widersprüchlicher, pragmatischer und zugleich emotionaler, als viele vermuten.
Denn das Auto ist für die Generation unter 25 keineswegs bedeutungslos geworden. Es hat nur seinen Platz verändert. Es ist nicht mehr automatisch Statussymbol, Lebensziel und tägliche Selbstverständlichkeit zugleich. Aber es bleibt für viele ein Versprechen von Freiheit, Selbstständigkeit und Reichweite. Genau darin liegt auch der Anknüpfungspunkt für Oldtimer und vor allem Youngtimer.