140 Jahre Automobil – oder ist die Geschichte des Automobils länger?

Benz Patentmotorwagen Oldtimer erstes Auto

Die Entwicklung des Automobils ist eine der spannendsten Geschichten der Technikgeschichte – und sie ist noch lange nicht zu Ende. In gerade einmal rund 140 Jahren hat sich das Auto vom knatternden Experiment zum hochkomplexen Hightech-Fahrzeug entwickelt. Was heute selbstverständlich erscheint, war früher revolutionär: Bremsen, Licht, Komfort, Sicherheit – all das musste erst erfunden werden. Oder doch nicht? Wann genau begann diese Geschichte wirklich? Bertha Benz machte das Automobil bekannt. Doch die Geschichte führt weit tiefer in die Vergangenheit! Alles begann vor etwa 6.000 Jahren mit der Erfindung des Rades. Eine Erfindung, die uns da heutige Leben erst möglich machte.

Scheunenfund (Wartburg 311/1000-Oldtimer) in Sachsen-Anhalt – Ich war dabei!

Wartburg 1000 Scheunenfund Verstaubter Oldtimer

Es ist wohl der Traum eines jeden Oldtimerenthusiasten. Einen Scheunenfund hautnah zu erleben. Ich hatte das Glück. Nein, das Auto gehört nicht mir. Es gehörte dem verstorbenen Bruder eines Freundes. In dessen Garage entdeckten wir den Wartburg-1000-Oldtimer nach über 30 Jahren Dornröschenschlaf. Auf den ersten Blick befindet sich die Eisenacher Limousine in einem recht guten Zustand. Ernsthafte Rostprobleme scheint der Oldtimer nicht zu haben. Wir haben vor, das gute Stück an einen Oldtimerfreund zu verkaufen und das Ganze mit einer kleinen Aktion für den guten Zweck zu verbinden. Details zum Wartburg und was der gute Zweck ist, erfährst Du hier!

Die Geschichte der Oldtimer-Szene – vom Benz-Motorwagen zur weltweiten Leidenschaft

Benz-Patentwagen, Oldtimer, Erstes Auto

Wenn Du heute im Sommer über ein Oldtimertreffen schlenderst, hörst Du das typische Knattern alter Motoren, riechst Benzin und Öl und siehst Menschen, die mit glänzenden Augen über Vergaser, Zündverteiler oder seltene Lackfarben sprechen. Doch die Oldtimer-Szene ist kein modernes Phänomen. Ihre Wurzeln reichen fast bis zur Geburt des Automobils selbst zurück. Schon wenige Jahrzehnte nachdem das erste Auto gebaut worden war, begannen Menschen, ältere Fahrzeuge zu sammeln, zu restaurieren und aus nostalgischen Gründen zu bewahren. Wie sich daraus eine weltweite Szene entwickelte – von den ersten Automobilclubs über Studenten mit klapprigen Gebrauchtwagen bis zum Boom der 1980er Jahre – ist eine erstaunliche und unterhaltsame Geschichte.

Rockabilly auf Schwedisch: ein Volvo PV 544 als Alltags-Oldtimer!

Volvo PV 544 Buckelvolvo Oldtimer

Kürzlich durfte ich Joachim besuchen. Der Besitzer eines hervorragend erhaltenen Buckelvolvos lebt in Sachsen und hatte einiges zu erzählen. Nach dem Interview nutzten wir das schöne Wetter für eine kleine Ausfahrt. Und da konnte ich erleben, dass der P 544 trotz seines hohen Alters keinesfalls zu unterschätzen ist. Dem heutigen Verkehr ist er durchaus gewachsen und stellt kein Verkehrshindernis dar! Nach einer kleinen Einführung über die Geschichte und Technik des Buckelvolvos kommt Joachim zu Wort. Ihr erfahrt von der langen Suche nach dem perfekten Begleiter und vom Leben seines Volvo PV 544.

Vom Wanderer W23 zur Staatslimousine: Ein Schicksalskauf!

Monika mit ihrem Volvo 760 Staatslimousine

In einer sächsischen Kleinstadt traf ich Monika. Eine rüstige Dame mit 83 Jahren. Ihren heutigen Oldtimer, einen Volvo 760 Executive (verlängerte Limousine aus dem Fuhrpark der DDR-Staatsführung), erwarb sie 1991 eher zufällig. Monika schwor ihrer Mutter, die sie beim Kauf unterstützte, das Auto in Ehren zu halten und niemals zu verkaufen. Der Schwur gilt noch heute. Der Volvo ist noch immer in ihrem Besitz und wird auch gefahren. Vieles hat Monika erlebt. Gutes wie auch Schlechtes. Nicht nur der Volvo wird in diesem Artikel beleuchtet. Auch Ihren automobilen Weg vom Wanderer W23, Simca 5 und Mercedes W123 werde ich erzählen.

Vater, Sohn und der 323i – Wie ein BMW zum Familienmitglied wurde

BMW E21 323i

Kürzlich berichtete ich euch von der Oldtimer-Rallye im Fränkischen Seenland. In diesem Artikel erwähnte ich Klaus und seinen Sohn Max. Ich finde, die beiden haben ihren eigenen Artikel verdient. Ist doch eine jener Geschichten, die ich in meinem Blog in den Fokus rücken möchte. Geschichten, die ohne einen Oldtimer kaum möglich waren. Geschichten, die uns als Liebhaber des alten Eisens verbinden, und die andere Seite, abseits von Öl und Schrauben, beleuchten. Es begann mit einem Auto und wurde zu einer generationsübergreifenden Leidenschaft: Ein BMW 323i, Baujahr 1981, steht im Mittelpunkt einer Geschichte, die von Begeisterung, Ehrgeiz und familiärem Zusammenhalt erzählt.

Mal was über mich

Jawa 354

Ja, meine Liebe zu Oldtimern stammt nicht von ungefähr. Klar, einige der Fahrzeuge, die mich in meinem Leben begleiteten, waren zur damaligen Zeit oft noch ein paar Jahre vom Oldtimerstatus entfernt. Heute besitzen sie ihn. So einige Schätzchen nannte ich mein Eigen. VW Golf I, Moskwitsch 407 und 408, Wartburg 311, Honda Accord Hatchback, VW Passat B2, Seat Ibiza I, Volvo 850 und V70 I waren dabei. Und die gute alte Jawa 354 natürlich. Viele Bilder existieren leider nicht. Die Dokumentation gehörte damals nicht zu meinen Prioritäten. Leider. Doch hier will ich einige Erlebnisse meiner Jugend Revue passieren lassen.

Oldtimer-Classic-Rallye im Fränkischen Seenland: Hautnah Dabei!

Schon immer haben mich Rallyes fasziniert. Insbesondere die, bei denen Oldtimer antreten. Es ist schon etwas anderes als Klassiker, die lediglich bei schönem Wetter gefahren werden. Hier dürfen das alte Eisen und die Fahrer zeigen, was in ihnen steckt. Kürzlich wurde ich vom Veranstalter der fünften Oldtimer-Classic-Rallye im Fränkischen Seenland zur Jubiläumsrallye eingeladen. Tilo Macht, Spezialist, wenn es um Mitsubishi geht, und Besitzer der wohl größten Mitsubishi-Sammlung Europas, ist durch diesen Blog auf mich aufmerksam geworden und bot mir an, hautnah dabei zu sein. So durfte ich als Copilot mitfahren, den Streckenposten helfen und letztlich als Mitfahrer die abschließende Nachtrallye genießen.

Schulztuning: eine Legende lebt!

Bigfoot Schulztuning MB 124 Coupe auf G-Klasse Fahrgestell

Nur wenigen dürfte heute die Firma Schulztuning ein Begriff sein. Vor allem in den 1980er und 1990er-Jahren genoss Erich Schulz einen weltweiten Ruf als Tuner und Veredler von Luxusfahrzeugen. Besonders Autos von Mercedes Benz wurden von ihm nach Kundenwunsch umgebaut. So entstanden einmalige Exemplare, die unter anderem im arabischen Raum bestellt wurden. Ende der 1990er-Jahre zog er sich aus Deutschland zurück und ging nach Paraguay. Nach seiner Scheidung erklärte ihn seine Frau für tot. Doch Totgesagte leben länger! Erich kehrte 2012 nach Deutschland zurück. Andreas Stahl (bekannt von den Ruhrpottschraubern) übernahm die Markenrechte und erweckt das Unternehmen zu neuem Leben.

Peter Plessa: Ein Macher in der Oldtimerszene!

Es ist mir ein inneres Blumenpflücken, euch Peter Plessa vorzustellen. Eine treffende Kurzbeschreibung könnte lauten: „Ein Urgestein, Unikat und Macher der Oldtimerszene des Ruhrpotts!“ Doch das wäre zu einfach. Er ist auch eine Art Lebenskünstler, Tüftler und hat trotz vieler Schicksalsschläge nie den Mut verloren. Ich persönlich glaube – er ist daran gewachsen. Peter hat am Bau des aus „Manta, der Film“ bekannten rosa Opel-Manta-Pick-ups mitgewirkt, einige interessante Umbauten realisiert und nicht zuletzt ist er Initiator vieler regionaler Oldtimertreffen im Ruhrgebiet. Die meisten von ihnen sind heute gut besuchte regelmäßige Veranstaltungen. Reich ist er dadurch nie geworden.

×